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Alle Jahre wieder wird ein neues Need for Speed veröffentlicht. Diesmal „The Run“, ein Rennen quer durch die USA von Westküste zur Ostküste. Irgendwie erinnerten mich die ersten veröffentlichen Details zum Spiel an meine Jugend, in der ich zum ersten Mal die Cannonball-Filme gesehen habe. Vor kurzem konnte ich dann bereits die Jagd quer durch die USA selber spielen. 

Grafik

Bei diesem neuen Need for Speed wurde die neue Frostbite 2-Engine benutzt, die erstmals bei Battlefield 3 genutzt wurde. Diese Engine gibt dem Spiel ein gewissen Glanz, der vor allem durch die optischen Effekt zustande kommt, hier ist vor allem das Blenden der Sonne und das Glitzern von Eis und Schnee zu erwähnen.

Story & Gameplay

Bei The Run kann im Einzelspielermodus zwischen dem Story-Mode und dem Challenge-Mode gewählt werden. Beim Story-Mode schlüpft der Spieler in die Rolle von Jack der Problem mit dem

organisierten Verbrechen hat und zu Beginn der Story in einer Schrottpresse getötet werden soll, aber mit einem Kraftakt und nach einer Verfolgungsjagd entkommen kann. Kurze Zeit später trifft Jack auf seine Bekannte Sam, die ihm eine Möglichkeit anbietet aus seiner misslichen Lage zu ent-kommen. Er muss dafür nur „The Run“ gewinnen, ein Rennen von San Francisco nach New York, dann kümmert sie sich um den Rest und beteiligt ihn darüberhinaus mit 10% am Gewinn von 25 Millionen Dollar. Als nächstes besorgt sich Jack einen fahrbaren Untersatz, den sich der Spieler unter mehreren Autos selbst aussuchen kann. Im Anschluss ist die erste Aufgabe zum Startpunkt des Rennens zu gelangen, um danach schnellstmöglich San Francisco zu verlassen und „The Run“ zu starten. Die gesamte Strecke ist in mehrere Etappen aufgeteilt, wobei es zum Etappenende immer gilt eine festgelegte Position im Starterfeld zu erreichen. In jeder Etappe gibt es mehrere Rennen zu absolvieren, von einem einfachen Rennen gegen die Zeit, bei denen schnellstmöglich der nächste Kontrollpunkt erreicht werden, einem Rennen in dem eine bestimmte Anzahl von Gegner überholt werden muss, eine bestimmte Anzahl von Gegner in einer bestimmten Zeit überholt werden und dann die Position gehalten werden oder ein Rivale im Rennen um den Sieg muss geschlagen werden. In dem ein paar Rennen muss Jack den Wagen verlassen und sich zu Fuss in Sicherheit bringen, während dieser Abschnitte gibt es immer wieder Quicktime-Events, bei denen der Spieler schnellstmöglich einen bzw. zwei bestimmte Knöpfe einmal oder mehrfach drücken muss. Während der einzelnen Rennen kann der Spieler mit Resets zum letzten Kontrollpunkt zurückspringen, diese werden auch bei jedem Crash genutzt um den Spieler zurückzusetzen. Die Steuerung des Spiels ist identisch zu Need for Speed: Hot Pursuit. Die Autos lassen sich entsprechend des angegebenen Steuerungsschwierigkeits fahren, so daß  man über die Auswahl des Autos den Schwierigkeitsgrad des Spiels leicht modifiziert. Nun aber zum Challenge-Mode, bei diesem gibt es unterschiedliche Szenarien, die über abgeschlossene Etappen freigeschaltet werden. Innerhalb jedes Szenarios gibt es 5 Rennen, jedes abgeschlossene Rennen schaltet das nächste Rennen frei.

Fazit

Ich habe mich riesig auf das Spiel gefreut und wurde leider herb enttäuscht. Je nachdem wie oft man ein Rennen neustartet bzw. wieviele Resets man benutzt beträgt die Spielzeit inklusive Ladezeiten zwischen vier und fünf Stunden. Am Ende vom Story-Mode wurde mir eine gesamte Rennzeit von 2 Stunden und 20 Minuten angezeigt. Ich hatte mir eindeutig eine längere Spielzeit und ein paar längere Rennen erhofft. Darüberhinaus habe ich nicht mit Zeitrennen gerechnet, da diese meines Erachtens nicht der Grundidee eines Rennens quer durch die USA entsprechen.  

Publisher: Electronic Arts

Entwickler: Blackbox

Funfaktor: 3/10

Hinweis: Dieser Artikel wurde von mir damals für die Seite roundaboutgames.de geschrieben und wird hier nun wieder online zur Verfügung gestellt.

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