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Einleitung

Ich schreibe diesen Artikel nicht als flammendes Hurra auf die Retro-Welle, sondern möchte auf der einen Seite die eine oder andere technische Möglichkeit beschreiben und auf der anderen Seite meine ganz persönliche Perspektive teilen.
Ich selbst beschäftige mich erst seit einem knappen Jahr mit Retro Gaming, da ich gerne das eine oder andere Spiel von früher mal wieder gerne spielen möchte. Im Rahmen dieses Vorhaben habe ich mir im letzten November einen originalen Gameboy mit den Spielen Tetris und Super Mario Land gekauft. Irgendwann kam dann noch Paperboy dazu.

Retro Hardware

Der Hersteller Retro Games Ltd. hat es sich seit Jahren zur Aufgabe gemacht diverse alte Videospiel-/Computersysteme als Retroausgabe zu veröffentlichen. Bisher zählen dazu diverse Editionen des C64, zwei Editionen des Spectrum, den A500 mini, den A400 Mini, den A1200 mini und den Vic 20. In der Regel sind diese Retroversionen mit einer ausgewählten Anzahl von Klassiker on Board ausgestattet, so dass nach dem Anschließen direkt los gespielt werden kann.
Zu The A500 mini und The C64 mini hat mein Co-Autor bei diesem Artikel, Holger Weßling, Guides veröffentlicht, die bei den ersten Schritten mit den Geräten unterstützen können.

Emulatoren

Bisher bin ich in meinem Leben nur mit zwei Emulatoren in Kontakt gekommen – Mame und RetroArch. An Mame kann ich mich nur entfernt erinnern, da es eine gefühlte Ewigkeit her ist. RetroArch nutze ich erst in den letzten sechs Monaten.

M.A.M.E. – Die ultimative Arcade-Maschine für zu Hause
von Holger Wessling

Die Faszination der klassischen Spielhallen ist ungebrochen. Blinkende Automaten, unverkennbare Sounds und das unvergleichliche Gefühl, eine Münze einzuwerfen. Genau diese Magie bringt nicht nur mir M.A.M.E. den Multiple Arcade Machine Emulator“ direkt auf meinen Bildschirm. Ich nutze das Programm selbst intensiv und aktualisiere meine Version immer wieder, um die unzähligen neuen Möglichkeiten und Spiele zu erleben, die fortlaufend hinzugefügt werden.

Was genau lässt sich mit M.A.M.E. alles machen?

Der Name ist Programm. Die Software emuliert Tausende von Arcade-Platinen bis auf die kleinste Hardware-Ebene. Das primäre Ziel des Projekts ist die Erhaltung der Videospielgeschichte. Originale Platinen verfallen im Laufe der Jahrzehnte und elektronische Bauteile geben den Geist auf. Durch die exakte Nachbildung der Hardware in Software bleiben die Klassiker der 70er, 80er und 90er Jahre dauerhaft erhalten.

Dabei geht der Fokus längst über Arcade-Automaten hinaus. Inzwischen sind unzählige Heimcomputer und Konsolen in das System integriert worden. Die Auswahl an Titeln ist gigantisch. Ein weiterer unschlagbarer Vorteil: Die Software selbst und fast alles, was mit der reinen Nutzung zusammenhängt, ist völlig kostenlos.

Die ersten Schritte mit M.A.M.E.

Der Einstieg wirkt anfangs oft technisch, lässt sich aber klar strukturieren.

• Download: Die aktuellste Version steht auf der offiziellen Website (mamedev.org) zum kostenlosen Herunterladen bereit. Es existieren Fassungen für Windows, macOS und Linux.

• Installation: Die heruntergeladene Datei wird lediglich in einen dedizierten Ordner entpackt. Eine klassische Installation mit tiefgreifenden Systemänderungen findet nicht statt.

• Spieldaten beschaffen: M.A.M.E. ist lediglich der Emulator – vergleichbar mit einer leeren Konsole. Für den Betrieb werden die eigentlichen Spieldaten benötigt, sogenannte ROMs. Auf der offiziellen Entwicklerseite wird eine Auswahl an freigegebenen Arcade-Titeln legal und kostenlos zur Verfügung gestellt.

• ROMs einbinden: Heruntergeladene Spiele liegen als ZIP-Datei vor. Diese Dateien werden ungeöffnet in den Unterordner „roms“ im M.A.M.E.-Verzeichnis kopiert.

• Starten: Nach dem Start der ausführbaren Datei öffnet sich die grafische Benutzeroberfläche. Hier lassen sich die erkannten Spiele aus einer Liste auswählen. Ein Doppelklick oder ein Druck auf die Eingabetaste startet den jeweiligen Automaten.

• Bedienung im Spiel: Nach dem Spielstart wird in der Regel die Taste „5“ gedrückt, um den Münzeinwurf zu simulieren. Die Taste „1“ startet das Spiel für den ersten Spieler. Die Steuerung erfolgt standardmäßig über die Pfeiltasten sowie STRG, ALT und die Leertaste. Über die Tabulator-Taste lässt sich jederzeit ein internes Menü aufrufen. Dort können Tasten frei konfiguriert oder Bildeffekte aktiviert werden, welche die Optik eines alten Röhrenmonitors perfekt nachbilden.

Die Stärke der Community

Ein wesentlicher Pfeiler dieses Erfolgs ist die hervorragende Community. Weltweit arbeiten Entwickler, Historiker und Enthusiasten unermüdlich daran, neue Chipsätze zu entschlüsseln und Fehler in der Emulation auszubessern. Foren und Plattformen bieten schnelle Hilfe bei Konfigurationsfragen oder bei der Suche nach speziellen Anzeige-Filtern. Ergänzende grafische Benutzeroberflächen (Frontends) und stetige Datenbank-Updates werden von der Community kostenlos bereitgestellt und perfektionieren die Handhabung enorm.

Wie erfinderisch und engagiert diese Community ist, zeigt sich auch immer wieder an spannenden Hardware-Projekten – wie beispielsweise beim THEA500 Mini von Retro Games Limited. M.A.M.E. läuft auf dem THEA500 Mini zwar nicht nativ im Auslieferungszustand, da die kleine Retro-Konsole hardwareseitig eigentlich strikt auf Amiga-Spiele (via Amiberry/UAE) ausgelegt ist. Doch hier leisten findige Bastler ganze Arbeit: Durch Community-Modifikationen wie „RetroAami“ (eine speziell angepasste RetroArch-Distribution für den A500 Mini) lässt sich Retro-Software ganz bequem über einen einfachen USB-Stick nachrüsten. Plötzlich laufen dann auch M.A.M.E.-Cores auf dem Gerät und verwandeln die Amiga-Hommage in eine vielseitige, kleine Arcade-Maschine.

https://github.com/KMFDManic/RetroAami-Xtreme/releases

Mein Fazit

Ein Blick auf die stetige Entwicklung dieses Emulators lohnt sich immer. Die schiere Masse an unterstützter Hardware ist beeindruckend. Ich entdecke bei jedem Update wieder vergessene Perlen der Videospielgeschichte. Der Einstieg erfordert vielleicht einen kurzen Moment der Einarbeitung, belohnt im Anschluss aber mit der größten und faszinierendsten Spielhalle der Welt.

RetroArch

RetroArch ist ein Frontend-Interface über das unterschiedliche Emulatoren und Game Engines benutzt werden können, um die unterschiedlichsten Retro-Spiele spielen zu können. Das Programm wird seid 2012 als Open Source Projekt entwickelt bzw. weiterentwickelt und ist für Windows, Linux, MacOs, Android sowie iOS/iPadOS erhältlich.

Die Installation ist abhängig vom gewählten Betriebssystem z.B. auf dem Smartphone über den App Store bzw. F-Droid. Die jeweiligen Möglichkeiten sind auf der Seite, die im vorherigen Abschnitt verlinkt wurde, zu sehen.

Mit jeder Installation ist es möglich Doom, Wolfenstein 3D und Rick Dangerous kostenlos herunterzuladen, so dass direkt etwas mit Retroarch gespielt werden kann.

Getestet habe ich Retroarch mit den genannten Spielen plus Super Mario Land und Paperboy für den Gameboy auf jeder Plattform außer Windows. Bei den getesteten Spielen kam es zu keinen großen Herausforderungen und die Spiele konnten auf allen getesteten Plattformen entsprechend genoßen werden.
Die Gameboy-Spiele habe ich getestet, damit ich darauf verzichten kann meinen Gameboy mitzunehmen.

Bei fortgeschrittenen Tests mit zum Beispiel DOS- oder Amiga-Spielen kam es dagegen zu Schwierigkeiten, die ich bis zur Fertigstellung dieses Artikels nicht klären/beheben konnte. Unter diesen Problemen waren für die Amiga-Spiele, dass ich es nicht schaffen konnte die Kickstarter-ROMs zum laufen zu bekommen, und für DOS konnte ich bisher keine Ursache finden, warum einige Spiele nicht starteten.

Tim sitzt auf einem Hocker an der Theke einer leeren Bar. Es war einmal seine Lieblingsbar. Theke, Tische, Hocker und Stühle waren aus Kirsch- oder Walnussholz – auch heute strahlten sie eine warme, einladende Atmosphäre aus. Etwas weswegen Tim den Laden so mochte. Dazu waren die Kellner, Barkeeper und der Besitzer verflucht töfte Dudes gewesen. Seit einem Monat war die Bar schon nicht mehr geöffnet gewesen. Wo sie wohl waren. Wie es ihnen gerade ging.
Vor ihm stand ein Glas. Er hatte es sich genommen und zu Zweidrittel mit seinem Lieblingshiskeys gefüllt. Getrunken hatte er allerdings noch keinen Tropfen. Er schwelgte gedanklich in der Vergangenheit, die ihm heute wie ein goldenes Zeitalter vorkam und nebenbei fuhr sein Finger durch die Staubschicht des Tresens. Er schrieb mit schnellen Schwüngen „Sau“ in diese. So hatte es eine seiner Ex-Freundin bei ihm immer im Regal gemacht – eine scherzhafte Ermahnung mal etwas ordentlicher oder erwachsener zu werden oder wahrscheinlich sogar beides. Von ihr wusste er, dass sie kein Jahr nach ihrer Trennung in die Pampa von Schweden gezogen war.
Gab es von dort auch diese komischen Meldungen – er konnte sich nicht erinnern. Er hatte nie ein großes Faible für Nachrichten gehabt. Als sie dann immer nur noch Berichte über komische Vorfälle gebracht haben und warnt ohne zu sagen warum, da hatte er begonnen ganz darauf zu verzichten.
Hier in Mitteleuropa war es über Jahre ruhig geblieben. Die komische Vorkommnisse begangen in Australien und Neuseeland. Schnell wurden diese Länder abgeschottet von der Welt. Danach Südamerika, Mittelamerika und schließlich Nordamerika. Das geschah über zwei Jahre hinweg, danach Ruhe. Das Leben auf der restlichen Erde lief einfach weiter.
Es gab immer noch keine öffentliche Stellungnahme, was genau vorgefallen war. Dann fiel innerhalb von drei Monaten Japan. Wieder Ruhe für zwei Jahre. Dann auf einmal Peking, Seoul, Kapstadt und Lissabon. Null-Kontakt in die Regionen binnen achtundvierzig Stunden. Dann breitete es sich auf den Kontinenten langsam aus. Vor zwei Monaten ging dann der Kontakt zu Spanien verloren, zu allen Ländern unterhalb der Sahara und in Asien bis an die Grenzen des Irans. Die Regierungen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz beschlossen sämtliche Verkehrswege außerhalb dieses Raums einzustellen. Reisen innerhalb dieses Raums sollten auf das Notwendige begrenzt werden. Vor drei Wochen kam die Meldung über verlorenen Kontakt der deutsch-französischen Grenze näher.
Er erinnerte sich daran, wie seine Frau zu ihm kam und davon berichtete. Ihr Sohn studierte in Stuttgart, das lag näher an dieser Grenze als sie im Einzuggebiet von Passau. Sie machte sich Sorgen. Am Telefon war ihr Sohn immer ganz entspannt, es würde schon alles gut gehen. Vor zwei Wochen wurde dann die Grenze überschritten. Zwei Tage später war der Kontakt zu allem westlich von Stuttgart weg. Seine Frau vereinbarte einen Treffpunkt östlich von Stuttgart mit ihrem Sohn. Sie plante drei Tage hin und drei Tage zurück ein – schneller ging es nicht. Autobahnen waren seit dem Überschreiten der deutschen Grenze gesperrt für die Bürger. Wasser, Essen, Baseballschläger waren schnell eingepackt und sie fuhr los. Vor vier Tagen hätten die beiden zurück sein sollen. Seit sechs Tagen gab es keinen Kontakt mehr. Der Notfallplan sah vor, dass er vier Tage wartete und dann zu einem anderen Treffpunkt fahren sollte. Dieser Tag war heute.
Bei ihm in der Stadt hatte es vor fünf Tagen begonnen. Als erstes fielen die Mobilfunknetze aus. Dann das Internet. Tim schaltete daraufhin alle Geräte ab. Packte sein Handy in eine Tasche mit einem faradäyschem Käfig – doppelt gemoppelt hält besser. Seine Frau und er hatten zwei davon für jedes Familienmitglied vor ein paar Jahren gekauft, um das eine oder andere Wochenende mal total ungestört beim Wandern verbringen zu können. Vorräte hatte er genug.
Vor drei Tagen sah er dann durch Fenster wie fünf Menschen sich auf eine seiner Nachbarinnen stürzten, die mit ihrem Smartphone in der Hand rum lief. Sie wurde umgerissen, dass Gerät zerstört und dann fingen sie an sie zu beißen. Jeder der Fünf nahm zwei oder drei bissen und verschwanden in Richtung der nächsten Kreuzung, wobei sie einen Mann umrannten und einfach weiter liefen, wie ihr würden sie ihn nicht wahrnehmen. Seit dem hat er weiter beobachtet. Am nächsten Morgen war die Leiche der Frau weg. Sehr mysteriös, wo diese fünf Menschen doch anscheinend nach der Zerstörung de Smartphone und dem Tod der Frau kein Interesse mehr an ihr hatten.
Vor zwei Tagen traute er sich in die Garage. Das Tor stand offen und die Schaltanlage mit dem Funk-Transmitter war total zerstört. Könnte es sein, dass die Menschen von etwas befallen wurden, dass sie aggressiv auf Übertragungssignale hat werden lassen. Es machte den Eindruck auf ihn. Er hatte also aus seinem alten Golf das Radio ausgebaut und war über glücklich, dass es in seinem Wagen ansonsten nichts gab, was mit Funk arbeitet. Dann hatte er ihn mit dem nötigsten Beladen – Wasser, Essen und zwei volle Kanister Benzin. Natürlich war auch ein Rucksack verstaut worden, falls er dann doch irgendwann das Auto liegen blieb.
Bis vor acht Stunden hatte er Beobachtungen und Tests gemacht, die seine Theorie bestätigten, dass die Infizierten auf Funkwellen reagierten. Dabei hatte er auch gemerkt, dass sie aggressiver geworden waren. Beim letzten Radiowecker hatten zwei von Ihnen einen der ihren zerfleischt und verspeist. Tim schüttelte sich bei dem Gedanken an das Gesehene. Danach hatte er den Apparat hinter sich gebastelt und etwas geschlafen. Er würde ihm hoffentlich etwas Zeit verschaffen, um mit dem Auto aus der Stadt und auf die Landstraße zu kommen. In einer dicken Holzkiste hatte er drei Radiowecker und zwei alte leere Smartphones gebaut. Die Antennen der Radios kamen aus dem Deckel der Box heraus – es sollte also genug Transmission geben. Über eine Zeitschaltuhr würde der Kreislauf von Powerbank und Geräten nach dreißig Minuten geschlossen werden, die Radios würden direkt senden und Tim schätzte, dass ungefähr fünf Minuten später auch die beiden Mobiltelefone anfangen würden Funkwellen zu emittieren.
Er trank den letzten Schluck Whiskey . Überprüfte seine Kleidung, Messer, Axt und Autoschlüssel – alles am Platz. Sein Blick schweifte ein letztes Mal durchs Lokal. Zeit zu gehen. Er überprüfte seine Apparatur und startete den Timer, danach der Blick auf die Uhr 13:30 Uhr. Dann schlich er durch den Hintereingang hinaus. Rechts die Gasse lang, alle Haustüren waren geschlossen, alles sah verwaist aus. Links in die nächste größere Straße mit dem gleichen Bild, so ging es die nächsten vier Kreuzungen. Wieder links. Nach fünf Häusern hielt er inne. Hatte er wirklich ein Kindergesicht im Fenster gesehen auf der Gegenseite? Er schaute rüber, nur ein Vorhang. Er ging weiter. Nach zwanzig Metern noch ein Blick zurück, der Vorhang bewegte sich. Hinter ihm an der Kreuzung auf einmal Krach, eine Mülltonne war umgeschmissen worden. Zwei dieser Infizierten hatten sie umgestoßen und suchten jetzt im Müll. Sie brauchen wohl allmählich Nahrung, dachte sich Tim. Er drehte sich um und schlich geduckt weg, er hatte kein Interesse an einer Konfrontation. Er wollte einfach nur herausfinden, ob es seiner Frau und seinem Sohn gut ging. An der nächsten Kreuzung noch einmal links und dann hieß es zwei Kilometer bis zum Stadtrand, dorthin hatte er das Auto gebracht. Die Strecke von der Querstraße, wo er wohnte, bis zum aktuellen Abstellort des Golfs waren achthundert Meter gewesen, die hatte er den Wagen langsam und vorsichtig nach dem Umbau dorthin geschoben. Ohne weitere Zwischenfälle war er angekommen und konnte einsteigen. Alles war noch so, wie er es hinterlassen hatte. Er ließ den Schlüssel ins Zündschloss gleiten. Er schaute auf die Armbanduhr – 13:53 Uhr. Er zwang sich zu Ruhe und Geduld. Er ging nervös die Route durch. Der Tank plus die beiden Kanister sollten für zweimal die Strecke reichen. Ab einem gewissen Punkt musste er sowieso aus dem Auto raus, da der Treffpunkt in den Bergen an der Grenze zu Tirol lag. 14:00 Uhr. 14:01 Uhr. Im Rückspiegel sah er, wie Infizierte sich hastig auf den Weg in die Innenstadt machten. Er ließ den Motor an. Plötzlich ein Klopfen an der Beifahrerseite. Tim zuckte vor Schreck zusammen und zog die Axt, bevor er seinen Blick zur Seite wand. Er sah in das Gesicht eines verängstigten Jungen. Er schaute sich schnell um. Legte die Axt beiseite, öffnete die Tür der Beifahrerseite und gab dem Jungen ein Zeichen schnell einzusteigen. Dieser sprang schnell in den Wagen, schloss die Tür wieder und verriegelte sie. Tim stieg aufs Gaspedal. Hatte er es also doch richtig mitbekommen.
„Hi. Mein Name ist Tim. Wie heißt du?“
„Hallo. Ich bin Michael. Danke, dass du mich mitnimmst. Du bist der erste Mensch, den ich seit Tagen gesehen habe, der noch normal ist.“
„Das tut mir Leid. Was ist mit deinen Eltern passiert?“
Michael schluchzte.
„Das weiß ich nicht. Erst ist Papa los gegangen, um nachzuschauen was los ist. Und dann ist Mama gegangen und hat Papa gesucht. Sie hat mir gesagt, dass ich still sein und mich verstecken soll. Aber beide sind nie zurück gekommen.“
„Das tut mir sehr Leid. Jetzt bist du nicht mehr alleine.“
„Hast du was zu trinken? Ich habe seit gestern nicht mehr zu trinken gehabt.“
„Hinter deinem Sitz findest du Wasser. Nimm dir eine Flasche und trink.“
Nach dem Michael etwas getrunken hatte, fing er an einzuschlafen. Echt schrecklich was dem Jungen widerfahren ist, dachte sich Tim. Er fuhr die Landstraßen entlang Richtung Ziel ohne besondere Vorkommnisse. Auf einem Hügel sah er einen Funkturm – er blieb auf dem höchsten Punkt der Straße stehen und schaute sich um, ob er irgendetwas sehen konnte, absolut kein Lebewesen zu sehen. Er ging das Risiko ein sein Handy zu starten. Es startete und fand sogar ein Netz. Er schaute auf die Uhr 17:23 – fünf Minuten, mehr nicht und dann wieder ausschalten und verstauen, wo es keinen Schaden anrichten kann. 17:25 Uhr – nichts.
17:27 Uhr – nichts. Gerade als er ausschalten wollte, vibrierte das Gerät. Eine Nachricht seiner Frau, zwei Tage alt.
„Sind fast am Ziel. Benutz dein Smartphone nur an abgelegenen Orten, Infizierte reagieren auf Funkwellen. Werden versuchen uns dort einen Unterschlupf zu bauen. Haben dich lieb.“
Seiner Familie ging es also gut. Das Handy war schon aus und wieder in seinem faradäyischem Käfig verstaut, als er rechts vom Auto am Fuß des Hügels mehrere Personen angerannt kommen sah. Er startete schnell den Wagen und fuhr los. Das war knapp gewesen. Er beschleunigte den Wagen weiter und raste die Landstraße entlang. In einer Stunde sollte er am Ziel sein und dann hieß es noch den Aufstieg in die Berge machen.
Die Kleinstadt Mittenwald war wie ausgestorben, hier und da konnte Tim ein paar Leichen sehen. Auf das Geräusch seines fahrenden Autos gab es keine Reaktion. So durchquerte er die Ortschaft und stellte sein Auto ab. Von hier aus hieß es zu Fuß weitergehen. Er weckte Michael und erklärte kurz den Plan. Dann stiegen sie aus. Aus dem Rucksack bekam Michael Tims Ersatzjacke, diese würde ihn gut warm halten. Dafür konnte Tim nun noch eine zusätzliche Plane mit einstecken. Michael bekam die Umhängetasche von Tim, in der bisher nichts war. Sie würde mit Verbandszeug und Essen gefüllt. Tim Griff die andere Umhängetasche, die bereits mit Essen und trinken gefüllt war. Dazu wollte er einen der Benzinkanister mitnehmen. Nach der Vorbereitung des Gepäcks stärkten sich die beiden mit Wasser und etwas Trockenfleisch, dann ging es zu Fuß Richtung Geisterklamm. Am Zugang zur Klamm musste Tim feststellen, dass der Wanderweg rund um die Klamm abgesperrt war. Anscheinend hatte es einen Erdrutsch gegeben, der den Weg blockierte. Blieb also nur der schmale Steg durch die Klamm.
„Wir müssen jetzt diesen Steg dort drüben lang. Er ist nass und wir müssen gut aufpassen auf dem Weg nach oben. Hier hast du eine Stirnlampe, damit wir etwas sehen können. Du geht vor und ich bin direkt hinter dir. Bleib ruhig und werde nicht hastig. Verstanden?“
„Ja, aber es wird doch schon dunkel. Wollen wir nicht lieber warten?“
„Wo sollen wir warten? Im Auto? Ich habe keine Ahnung wie es hier in der Stadt und Umgebung aussieht mit Infizierten. Uns bleibt daher nichts anderes übrig.“
Michael nickte kurz mit seinem besorgten Gesicht.
„Wir gehen jetzt auf den Steg und machen erst nach hundert Metern oder so das Licht unserer Lampen an. Ok?“
„Ja, Tim.“
„Dann los.“
Die beide kletterten über die Absperrung zum Klammsteg und machten sich an den Aufstieg durch die Klamm. Kaum hatten sie etwas hundert Meter hinter sich gebracht, tippte Tim auf Michaels Schulter. Dieser machte daraufhin genauso wie Tim selbst das Licht ihrer Stirnlampe an. Der Steg war stellenweise sehr rutschig, doch die beiden kamen gut vorwärts. Es dauerte zwar länger als Tim gehofft hatte, dennoch hatten sie den Steg hinter sich gelassen und liefen in eine Barrikade. Hier war tatsächlich hastig eine Barrikade hochgezogen worden, die den weiteren Weg bergauf versperrte. Komisch, dachte sich Tim. Doch dann hörte er Stimmen auf der anderen Seite.
„Da sind zwei Lichter die Klamm hochgekommen und stehen auf der anderen Seite. Hol mal noch paar Leute her, damit wir das prüfen können.“
„Ok, bin unterwegs.“
Tim gab Michael ein Zeichen still zu sein.
„Hallo. Hört mich jemand?“
Keine Antwort.
„Ich habe sie eben gehört. Ich und mein Junge suchen einen Platz zum übernachten und morgen müssten wir weiter, da wir in den Bergen verabredet sind.“
„Können die sich nicht beeilen“, wurde auf der anderen Seite geflüstert.
Es verging fast eine halbe Stunde, als sich eine große Menge Menschen der Barrikade näherte.
„Mach das Gerät an.“
Etwas klickte. Tim verlor allmählich die Geduld.
„Könnten wir jetzt mal offen reden? Mir und meinem Jungen ist kalt, wir sind jetzt seit acht Stunden unterwegs und sind hier in den Bergen mit der restlichen Familie verabredet. Lassen sie uns bitte durch und geben uns die Chance auszuruhen. Essen und Trinken haben wir selbst.“
„Es können keine Infizierten sein, das Radio sendet und die bleiben ruhig.“
„Dann mach es jetzt wieder aus, bevor wir was anlocken.“
„Okay.“
„Entschuldigen sie bitte die Wartezeit, wir müssen unsere Gemeinschaft schließlich schützen.“
„Das verstehe ich, könnten sie uns dann bitte hereinlassen.“
Auf der anderen Seite wurden Teile der Barrikade verschoben und eine kleine Lücke öffnete sich, durch die Tim und Michael hindurch schlüpfen konnten. Auf der anderen Seite standen dreißig Menschen, darunter seine Frau und sein Sohn. Tim brach in Freudentränen aus, als er sie sah.

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Alle Jahre wieder wird ein neues Need for Speed veröffentlicht. Diesmal „The Run“, ein Rennen quer durch die USA von Westküste zur Ostküste. Irgendwie erinnerten mich die ersten veröffentlichen Details zum Spiel an meine Jugend, in der ich zum ersten Mal die Cannonball-Filme gesehen habe. Vor kurzem konnte ich dann bereits die Jagd quer durch die USA selber spielen. 

Grafik

Bei diesem neuen Need for Speed wurde die neue Frostbite 2-Engine benutzt, die erstmals bei Battlefield 3 genutzt wurde. Diese Engine gibt dem Spiel ein gewissen Glanz, der vor allem durch die optischen Effekt zustande kommt, hier ist vor allem das Blenden der Sonne und das Glitzern von Eis und Schnee zu erwähnen.

Story & Gameplay

Bei The Run kann im Einzelspielermodus zwischen dem Story-Mode und dem Challenge-Mode gewählt werden. Beim Story-Mode schlüpft der Spieler in die Rolle von Jack der Problem mit dem

organisierten Verbrechen hat und zu Beginn der Story in einer Schrottpresse getötet werden soll, aber mit einem Kraftakt und nach einer Verfolgungsjagd entkommen kann. Kurze Zeit später trifft Jack auf seine Bekannte Sam, die ihm eine Möglichkeit anbietet aus seiner misslichen Lage zu ent-kommen. Er muss dafür nur „The Run“ gewinnen, ein Rennen von San Francisco nach New York, dann kümmert sie sich um den Rest und beteiligt ihn darüberhinaus mit 10% am Gewinn von 25 Millionen Dollar. Als nächstes besorgt sich Jack einen fahrbaren Untersatz, den sich der Spieler unter mehreren Autos selbst aussuchen kann. Im Anschluss ist die erste Aufgabe zum Startpunkt des Rennens zu gelangen, um danach schnellstmöglich San Francisco zu verlassen und „The Run“ zu starten. Die gesamte Strecke ist in mehrere Etappen aufgeteilt, wobei es zum Etappenende immer gilt eine festgelegte Position im Starterfeld zu erreichen. In jeder Etappe gibt es mehrere Rennen zu absolvieren, von einem einfachen Rennen gegen die Zeit, bei denen schnellstmöglich der nächste Kontrollpunkt erreicht werden, einem Rennen in dem eine bestimmte Anzahl von Gegner überholt werden muss, eine bestimmte Anzahl von Gegner in einer bestimmten Zeit überholt werden und dann die Position gehalten werden oder ein Rivale im Rennen um den Sieg muss geschlagen werden. In dem ein paar Rennen muss Jack den Wagen verlassen und sich zu Fuss in Sicherheit bringen, während dieser Abschnitte gibt es immer wieder Quicktime-Events, bei denen der Spieler schnellstmöglich einen bzw. zwei bestimmte Knöpfe einmal oder mehrfach drücken muss. Während der einzelnen Rennen kann der Spieler mit Resets zum letzten Kontrollpunkt zurückspringen, diese werden auch bei jedem Crash genutzt um den Spieler zurückzusetzen. Die Steuerung des Spiels ist identisch zu Need for Speed: Hot Pursuit. Die Autos lassen sich entsprechend des angegebenen Steuerungsschwierigkeits fahren, so daß  man über die Auswahl des Autos den Schwierigkeitsgrad des Spiels leicht modifiziert. Nun aber zum Challenge-Mode, bei diesem gibt es unterschiedliche Szenarien, die über abgeschlossene Etappen freigeschaltet werden. Innerhalb jedes Szenarios gibt es 5 Rennen, jedes abgeschlossene Rennen schaltet das nächste Rennen frei.

Fazit

Ich habe mich riesig auf das Spiel gefreut und wurde leider herb enttäuscht. Je nachdem wie oft man ein Rennen neustartet bzw. wieviele Resets man benutzt beträgt die Spielzeit inklusive Ladezeiten zwischen vier und fünf Stunden. Am Ende vom Story-Mode wurde mir eine gesamte Rennzeit von 2 Stunden und 20 Minuten angezeigt. Ich hatte mir eindeutig eine längere Spielzeit und ein paar längere Rennen erhofft. Darüberhinaus habe ich nicht mit Zeitrennen gerechnet, da diese meines Erachtens nicht der Grundidee eines Rennens quer durch die USA entsprechen.  

Publisher: Electronic Arts

Entwickler: Blackbox

Funfaktor: 3/10

Hinweis: Dieser Artikel wurde von mir damals für die Seite roundaboutgames.de geschrieben und wird hier nun wieder online zur Verfügung gestellt.

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„Wir sind klug genug, um KI zu erfinden, dumm genug, um sie zu brauchen, und so dumm, dass wir nicht herausfinden können, ob wir das Richtige getan haben.“

(Originalzitat: „We’re smart enough to invent AI, dumb enough to need it, and so stupid we can’t figure out if we did the right thing.“)

Zitat von Jerry Seinfeld In der THE TONIGHT SHOW

Einleitung


Mit diesem Beitrag soll in erster Linie kein vorgefertigtes Bild gezeigt werden, sondern lediglich auf einige Punkte hingewiesen werden, die leider viel zu oft gar nicht in den Medien und Gesprächen vorkommen. Die Informationen sollen helfen ein größeres Bild und gegebenfalls eine andere Perspektive aus das Thema zu bekommen.
Einige Punkte sind in mehreren Kategorien enthalten mit den gleichen Links, da diese Thematiken in beide Kategorien gehören.
Abschließend gibt es zwar einen Teil mit meiner persönlichen Meinung, sofern diese den geneigten Leser interessiert.

Finanzielle Seite

  1. Keine Gewinne
    Sowohl OpenAI als Anthropic machen aktuell keinen Gewinn und arbeiten defizitär. Die Nutzung von KI‘s durch Unternehmen und private Nutzer erzeugen bei den aktuellen Preismodellen nicht genug Erträge, um die Kosten zu decken. Geleakte Informationen aus einem Investoren-Call von Anthropic sollten mit Vorsicht genossen werden.
    Quelle: Der Standard , Heise , Wheresyoured , Handelsblatt
  2. Investment-Tricks
    nVidia investiert bzw. gibt Bürgschaft an OpenAI für neues Rechenzentrum, für das dann nVidia-Chips benötigt werden.
    Quelle: Business Punk , Focus , WallStreet Online

Auswirkungen auf die Gesellschaft

  1. Verlust von gedruckten Werken
    Einige der KI-Unternehmen kaufen günstig Bücher auf, entfernen den Buchrücken, um die Seite scannen zu können und vernichten danach die Seiten. Dies geschieht alles für das Training ihrer KIs.
    Quelle: [Focus]((https://www.focus.de/digital/ki-firmen-zerstoeren-millionen-buecher-fuer-maschinelles-lernen_29917dbb-aa9b-4592-afaa-e13c4342b0b2.html), FAZ
  2. Einfluss auf Demokratie und Sozialstaat
    Quelle: Die Zeit
  3. Ökologische und gesundheitliche Folgen
    Quelle: Der Freitag , DW , Der Tagesspiegel

Risiken / Gefahren

  1. KI‘s brechen immer wieder aus ihren Sandboxes aus und wirken daher nicht kontrollierbar, was eine potentielle Gefahr für jedes mit dem internetverbunde Gerät darstellen könnte.
    Quelle: Kronen Zeitung, Der Spiegel , Heise , Kronen Zeitung
  2. Der Sozialstaat ist gefährdet, durch Wegfall von Arbeitsplätzen entfallen Beitragszahlungen und die Kosten müssen auf eine andere Art finanziert werden.
    Quelle: Die Zeit
  3. Ökologische und gesundheitliche Risiken
    Quelle: Der Freitag , DW , Der Tagesspiegel

Berichte aus der Praxis

  1. Nutzen lässt sich schwer messen
    Quelle: Kronen Zeitung
  2. Firmen reduzieren KI-Nutzung wegen explodierender Kosten
    Quelle: BuildMVPfast
  3. Schnellere Erkennung durch MRT-KI
    Quelle: mt-Portal
  4. Probleme bei Software-Entwicklern
    Quelle: Heise

IMHO – In my humble Opinion / meiner bescheidenen Meinung nach

Ich halte die Entwicklung von KI‘s z.B. der Bilderkennung für einen wünschenswerten Fortschritt, da die Prüfung von MRT-Aufnahmen durch eine KI in vielen Fällen zu einer früheren Erkennung von Erkrankrungen führt. Ist sie nützlich zur Bewältigung von simplen Aufgaben wie Kategorisieren von E-Mails oder als Chatbot, um z.B. vereinfacht Informationen aus einem Handbuch zu erhalten – definitiv ja. Oder als “offline“ KI-Agent zuhause am Rechner, der z.B. bestimmte Informationen einmal täglich zusammenträg und dann die Links zur Verfügung stellt – nützlich, da so die eigene Suche entfällt.
Darüber hinaus bin ich eher skeptisch, ob die Menschheit von dieser Entwicklung wirklich profitieren kann und wird. Neue Modelle werden in der Sandbox trainiert und brechen dann daraus aus, hacken andere Unternehmen, möchten die Menschen diesen Risikofaktor? Ich möchte ihm nicht ausgesetzt sein – wird von den Regierungen eingeschritten, um so etwas zu unterbinden – nein.
Dann kommt der Punkt, wo es heißt, die KI’s vernichten Millionen von Arbeitsplätzen – einfache Arbeiten sicherlich, allerdings darüber hinaus? Die Software für den neuen Personenjet nur von der KI entwickelt – sicher nicht. An vielen Punkten ist meines Erachtens eine Kontrolle/Prüfung durch Menschen immer vernünftig, daher wird es weiter nötig sein Menschen auszubilden, damit sie Experten in ihrer Profession werden, um solche Prüfungen durchführen zu können.

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Für diesen Artikel habe ich mich entschieden mal nicht den üblichen Rahmen zu benutzen, sondern einfach nur von meiner Spielerfahrung zu berichten. Das sollte mir in diesem Fall auch etwas besser liegen. 😉

Über die Probleme am Releasetag brauch ich hier nichts zu sagen, sie waren ätzend. Seit diesem Tag hat Diablo bereits mehrere Patches und Hotfixes ausgeliefert, zur Verbesserung der Konnektivität und am Spiel selbst auch. Hier stellt sich für mich die Frage, warum muss nach einer solangen Ent-wicklungs- und Testzeit soviel geändert bzw. angepasst werden. Speziell zu erwähnen ist hier meines Erachtens die Herabsetzung der benötigen Juwelen für das Aufwerten auf die nächste Stufe von 3 auf 2 oder die Verbesserung der Droprate von hochwertigen Items. In meinen Augen hat hier Blizzard versagt, da meines Erachtens diese Probleme bei einem Beta-Test hätten auffallen können bzw. müssen. Hier hat Blizzard die falsche Wahl getroffen, als sie die Beta auf den Skelettkönig be-grenzten.

Seit dem Release habe ich nun jede Klasse mindestens bis zum Skelettkönig angespielt und bin mit einer Nonne (weiblicher Mönch) und einer Dämonenjägerin bis in die Schwierigkeitsstufe Alptraum vorgedrungen. Dabei habe ich sowohl den Single- als auch den Coop-Modus gespielt. Meine Nonne ist dabei mein Coop-Char und die Dämonenjägerin ist für den Singleplayer.  Zwischenzeitlich habe ich mit einem Barbaren den Hardcore-Modus getestet, leider war mit Level 11 in der Höhle von Königin Araneae Feierabend, einmal unachtsam und alles ist vorbei – sehr fordernd.

Aber lasst mich am Anfang beginnen. Am Releasetag habe ich begonnen mit meiner Frau im Coop zu spielen, sie als Dämonenjägerin und ich als Nonne. Wir kämpften uns am ersten Abend bis zum Skelettkönig vor und besiegten ihn. Im ersten Akt spürt man eindeutig, daß die Wahl von Blizzard die Grafik nicht so düster wie in den Vorgängern zu gestalten, die Atmosphäre nicht in der Art und Weise transportiert, wie ich es gerne gehabt hätte.  Dies finde ich und einige andere Spieler mehr als schade, da ein gewisses Diablo-Flair dabei verloren gegangen ist. Bei unserer nächsten Session spielten wir bis zum Endgegner von Akt 1, dem Schlächter – warum konnte Blizzard es nicht auch in der deutschen Version beim Namen „Butcher“ bleiben – und besiegten auch diesen. Der Kampf war zwar anspruchsvoll, da eine Menge Movement zum Überleben notwendig war, aber dauerte entscheidend kürzer als beim Skelettkönig. Vor kurzem spielte ich dann Akt 1 mit meiner Dämonen-jägerin durch, dabei war schon zu merken, daß die Gegner an Stärke und Anzahl gegenüber dem Coop-Modus geringer sind. Die abschliessendeZwischensequenz zu Akt 1 ist in meinen Augen mehr als EPIC und zeigt wieder einmal wie gut das „Film“-Department von Blizzard ist. Der zweite Akt führte uns bzw. mich in die Wüste von Caldeum, auch hier ist in meinen Augen die Grafik viel zu „freundlich“ gestaltet, womit hier leider auch wieder die düstere Atmosphäre der Handlung  nicht genug über die Grafik mitgetragen wird. Was gibt es spannendes über Akt 2 zu berichten ? In meinen Augen leider eher wenig, da sich die Herausforderungen sowohl im Single- als auch im Coop-Modus in Grenzen hält. Herausfordernd und interessant waren nur die Bosskämpfe gegen Maghda und Belial. Ohne Probleme ging es also weiter zu Akt 3. Hier passte zum ersten Mal die Grafik einiger-maßen zur Atmosphäre. Unglücklicherweise gibt es hier auch keine nennenswerten Heraus-forderungen bis auf den letzten Gegner des Akts, Amzodan. Nach einer weiteren epischen Zwischen-sequenz kommt man in Akt 4. Hier passt nur teilweise die Grafik zur Atmosphäre der Story. Zwischen-zeitlich kommt in diesem abschliessenden Teil des Spiels auch ausserhalb eines Bosskampfes etwas Spannung auf, wobei natürlich die absolute Herausforderung dieses Akts der finale Kampf gegen Diablo ist. Zum Abschluss gibt es meiner Meinung eine herbeEnttäuschung – die letzte Filmsequenz kommt in keinsterWeise an die vorherigen Zwischensequenzen heran.

Während der ganzen Spielzeit habe ich mit verschiedenen Kombinationen der freigeschalteten Fähig-keitenexperimentiert, bis ich die richtige Kombo für meine Spielweise herausgefunden habe. Ich kann euch nur das gleiche empfehlen und den zusätzlichen Rat geben, daß ihr die Aktionsleiste ent-sperrt damit ihr die Fähigkeiten frei belegen könnt. Darüber hinaus ist es empfehlenswert sich im Gold-Auktionshaus umzusehen, damit man den einen oder anderen guten Gegenstand kostengünstig erwirbt um den möglichen Schaden zu erhöhen. Abschliessend muss ich feststellen, daßsich die Wartezeit auf Diablo 3 nicht wirklich gelohnt hat, der Hauptstrang der Story war für mich ab Akt 1 schon absehbar. Hinzu kommt, daß meiner Meinung nach das Gesamtpaket nicht stimmig ist, die Grafik passt zum größten Teil nicht zur Stimmung der Story, die freie Belegung der Fähigkeiten muss separat eingestellt werden und die Herausforderung auf der Schwierigkeit „Normal“ ist zu gering. Schlussendlich ist dies meine subjektive Meinung und ihr solltet selbst entscheiden, ob ihr es spielen wollt, vielleicht habt ihr ja die Chance es vorab bei einem Freund anzutesten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde von mir damals für die Seite roundaboutgames.de geschrieben und wird hier nun wieder online zur Verfügung gestellt.

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IMHO = in my humble opinion, meiner bescheidenen Meinung nach

Diese Top 5-Liste entspringt meiner persönlichen Meinung und Erfahrungen, sie basiert nicht auf fachlichen/objektiven Bewertungspunkten.

  1. Das Schwarze Auge – Die Nordland-Trilogie
    Ganz klar auf Platz eins für mich, da es meine erster Kontakt mit dem schwarzen Auge war. Nach der Computerspielevariante wurde dann natürlich auch die Pen & Paper Variante ausprobiert. Grafisch in den 1990er ziemlich gut, hat es eine Menge Spaß gemacht, wobei ich die rundenbasierte Kämpfe heute nicht mehr ganz so gerne habe. Landet auf dem ersten Platz, da mich das schwarze Auge viele Jahre meiner Jugend begleitet hat.
  2. Gothic 3
    Verbuggt und dennoch ein Spiel was mich lange unterhalten hat. Vielleicht auch gerade wegen dem Bug, der erlaubt hat mit zwei Flammenschwertern zu kämpfen. Es ist der Beweis, was eine Community erreich kann, durch diese wurden viele nervige Bugs entfernt.
  3. Ultima 8 – Pagan
    Der erste Kontakt mit einem Rollenspiel bei einem Klassenkameraden, damals auf einem Intel 486er Rechner. Wie spannend es war der Geschichte zu folgen, kannte ich damals so überhaupt noch nicht in der Tiefe. Hat uns viele tolle gemeinsame Spielstunden gebracht.
  4. Elder Scrolls – Skyrim
    Hat viel Spaß bereitet, allerdings nie vollendet. Da mir Fantasy-Settings am besten gefallen bei Rollenspielen auf Platz 4 statt 5.
  5. Fallout 4
    Mir gefällt das postapokalyptische Setting der Fallout-Reihe. Habe es gerne gespielt, allerdings brauche ich nicht so etwas wie Basis-Bau. Gute Spielmechaniken und eine gute Geschichte sind viel wichtiger. Grind abseits von der Notwendigkeit für Waffen und Rüstung empfinde ich einfach als Graus. Trotzdem schafft es das Spiel unter die Top 5.

Auf dem Pile of Shame liegt aktuell noch Baldurs Gate 3 – bin gespannt, ob es eventuell auf die Liste kommt, wenn ich es irgendwann mal durchgespielt habe.

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Nach dem ich bereits auf der gamescom und im Beta-Test die Chance hatte Battlefield 3 zu testen, ist es nun soweit und es ist auf meiner Festplatte installiert. Im diesjährigen First-Person-Shooter-Wettstreit zwischen Call of Duty: Modern Warfare 3 und Battlefield 3 hat letzteres terminmässig die Nase vorn. Wie es sich spielt, die Story des Singleplayers und die Grafik ist, erfahrt ihr nun von uns.

Battlelog

Im Gegensatz zu den letzten Battlefield-Teilen wird das Spiel nicht direkt gestartet, sondern zuerst wird im Browser das „Battlelog“ gestartet. In diesem können sowohl die Einzelspielerkampagne als auch ein Multiplayerspiel gestartet werden. Desweiteren werden im Battlelog die Ergebnisse deiner Multiplayermatches gespeichert, du kannst dir deine Statistiken ansehen und dir wird angezeigt was bei deinen Freunden los ist.

Einzelspieler-Kampagne

Die Kampagne startet mit einer kurzen spielbaren Sequenz bevor die erste Zwischensequenz gezeigt wird, die einem die Handlung näherbringen sollen. Danach wird man in die erste Mission geschickt, und ehe man sich versieht, tobt um einen herum das Kampfgeschehen. In Etappen bewegt man sich nun von einem Schauplatz zum nächsten und muss dort jeweils gegen mehrere Gegnerwellen kämpfen. Nach jeder Mission folgt eine weitere Zwischensequenz, die einen immer weiter in die Geschichte der Kampagne zieht. In den folgenden Mission ist man im Iran, Paris und New York unterwegs, dabei ist man nicht nur als Fußsoldat unterwegs sondern auch als Waffenoffizier eines Kampfjets oder als Panzerfahrer.

Spielgrafik

Die Frostbite 2.0-Engine ist eindeutig eine Verbesserung gegenüber Battlefield 2 und Battlefield: Bad Company 2. Die Detailtreue ist wirklich gut, und selbst auf unserem Referenz-System(Details  über das System findet ihr hier Link) bei einer Auflösung von 1680×1050 konnte das Spiel bei hohen Grafikeinstellungen(siehe Screenshot) flüssig gespielt werden. 

Fazit

Die Einzelspieler-Kampagne fesselt durch die sehr gute Grafik der Frostbite 2.0- Engine und einer guten Story mit guten Zwischensequenzen. Leider hat DICE sich nicht gewagt eine noch interessantere Story zu erzählen, die sich nicht an das shooterübliche Szenario wir jagen einen Terroristen anlehnt. Nicht wirklich bemängeln kann ich die schlauchartige Form der einzelnen Missionen, da auch dies mittlerweile ein üblicher Aufbau der Einzelspieler-Missionen eines First-Person-Shooters ist. Mit einer Spieldauer von knapp 5 Stunden wird ganz klar gezeigt, worin der Fokus von Battlefield 3 liegt, dem Mehrspieler-Modus.

Publisher: Electronic Arts

Entwickler: DICE

Funfaktor: 6/10

Minimale Systemanforderungen
Betriebssystem: Windows Vista (Service Pack 2) 32-Bit
Prozessor: 2 GHZ Dual Core (Core 2 Duo 2.4 GHz oder Athlon X2 2.7 GHz)
Arbeitsspeicher: 2 GB
Festplattenspeicherplatz: 20 GB
Grafikkarte (AMD): DirectX 10.1-kompatibel mit 512 MB RAM (ATI RADEON 3000, 4000, 5000 ODER 6000 Series, mit ATI RADEON 3870 ODER höhere Leistung)
Grafikkarte (Nvidia): DirectX 10.0-kompatibel mit 512 MB RAM (Nvidia Geforce 8, 9, 200, 300, 400 oder 500 Serie mit Nvidia Geforce 8800 GT oder höhere Leistung)
Soundkarte: DirectX-kompatibel
Tastatur und Maus
DVD-ROM-Lauifwerk

Empfohlene Systemanforderung
Betriebssystem: Windows 7 64-Bit
Prozessor: Quad-Core CPU
Arbeitsspeicher: 4 GB
Festplattenspeicherplatz: 20 GB
Grafikkarte: DirectX 11-kompatibel MIT 1024 MB RAM (Nvidia Geforce GTX 560 oder ATI RADEON 6950)
Soundkarte: DirectX-kompatibel
Tastatur und Maus
DVD-ROM-Lauifwerk

Hinweis: Dieser Artikel wurde von mir damals für die Seite roundaboutgames.de geschrieben und wird hier nun wieder online zur Verfügung gestellt.

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Knapp 2 Wochen nach Battlefield 3 schicken Infinity Ward und Activision Blizzard nun Call of Duty: Modern Warfare 3 ins Rennen um die Krone der First-Person-Shooter, dabei wird auf dieselbe Grafikengine wie in den Vorgänger gesetzt. Die Story setzt am Endpunkt von Modern Warfare 2 an und führt diese fort.

Einzelspieler-Kampagne

Wie bereits erwähnt, setzt der Einzelspieler-Modus am Ende von Modern Warfare 2 an und führt die Geschehnisse weiter. Die Welt ist dem 3. Weltkrieg nahe und es liegt am Spieler den Ausbruch desselbigen zu verhindern. Dabei ist man rund um den Globus unterwegs, als Soldat der Delta Force zum Beispiel in New York, Hamburg und Berlin oder als Mitglied der veleugneten Task Force 141 zum Beispiel in Prag und Afrika. Neben der Benutzung von Feuerwaffen stehen an bestimmten Stellen die Benutzung einer Predator-Drohne, eines ferngesteuerten Raupen-Roboters oder das Bordgeschütz eines Hubschraubers & eines Flugzeugs zur Verfügung. Während der ganzen Missionen hat der Spieler eher selten die Chancen zu verschnaufen, da er oft im Sperrfeuer der Feinde ist. 

Spielgrafik

Die Grafik entspricht zwar nicht mehr den heutigen Möglichkeiten, sieht aber immernoch gut aus und es tut dem Spielspass keinen Abbruch. Auf unserem Referenzsystem konnten wir mit den folgenden Einstellungen spielen.

Fazit

Durch die Weiterführung der Geschichte des Vorgängers taucht man schnell in die Story ein, was ein kleiner Vorteil gegenüber Battlefield 3. Die Geschichte entwickelt sich rasant und lässt wenig Zeit für Atempausen. Allerdings ist nach einer Spielzeit von 4 bis 5 Stunden auch schon wieder Schluss, woran wieder klar erkennbar ist, daß es sich bei Modern Warfare 3 um ein vornehmliches Multiplayer-Spiel handelt. Leider ist mir nicht klar, warum die Grafikengine nicht so verbessert wurde, daß sie mit Battlefield 3 mithalten kann. Insgesamt war dieser neue Teil der Call of Duty-Reihe ein fesselnder aber leider kurzweiliger Zeitvertreib.

Publisher: Activision Blizzard

Entwickler: Infinity Ward

Funfaktor: 5/10

Minimale Systemanforderungen:

Betriebssystem: Windows XP / Windows Vista / Windows 7
Prozessor: Intel Core 2 Duo E6600 oder AMD Phenom X38750 Prozessor oder besser
Speicher: 16 GB freier Festplattenspeicher / 2GB RAM
Grafikkarte: Shader 3.0 oder besser 256 MB NVIDIA GeForce 8600GT / ATI Radeon X1950 oder besser
Sound: DirectX 9.0C oder neuer

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Als Ubisoft Anno 2070 ankündigte, war ich innerlich etwas zwiegespalten, auf der einen Seite dachte ich mir, nicht ein weiterer Teil, und auf der anderen, wow, endlich ein Zeitabschnitt der mich mehr interessiert als die Vorgänger. Beim sammeln von mehr Informationen zum Spiel fand ich immer mehr gefallen an dieser Fort-setzung, vor allem der Reiz sich zwischen einer umweltbewussten Fraktion oder einer umweltzerstörenden Fraktion wählen zukönnen, las sich gut. Die ersten Live-Bilder auf der gamescom 2011 steigerten die Vor-freude noch etwas und so war ich froh, als ich es letzte Woche in den Händen hielt. 

Hauptmenü 

Nach dem Start des Spiels wurden in den letzten Tagen erst einmal Patches runtergeladen und installiert, was leider heute sehr üblich ist. Danach wird der Uplay-Launcher gestartet, über den man dann ins eigentliche Spiel gelangt. Beim ersten Spielen muss der Spieler sich einen Namen geben, der ab dem 
Zeitpunkt der Bestätigung nicht mehr änderbar ist. Im dann erscheinenden eigentlichen Hauptmenü hat man die Möglichkeiten persönliche Nachrichten zu lesen, die Optionen des Spiels zu ändern, ein gespeichertes Spiel zu laden, den täglichen Auftrag zu erledigen und für den Weltrat bzw. Weltpräsidenten abzustimmen. 
Grafisch ist das Menü einfach gestaltet und sehr übersichtlich, in genau dieser Richtung stelle ich mir ein Benutzerinterface der Zukunft vor. 

Grafik 

Die Spielegrafik von Anno 2070 überzeugt, an den Gebäuden ist ganz klar zu unterscheiden, welcher Fraktion die Siedlung gehört. Durch das futuristische Szenario, gibt es sogar einen erheblichen Unterschied bei der Benutzung von Strassen, wird sich bei den Ecos am Anfang noch zu Fuß fortbewegt, so gibt es bei den ersten Häusern die Stufe 2 erreichen die ersten kleinen Fahrzeuge, die die Strassen der Siedlung befahren/benutzen. Im folgenden haben wir einen Screenshot über die grafischen Einstellungen unseres Referenzsystems, sowie einen FPS-Verlauf bei einer noch recht einfachen Bebauung einer Insel und bei einem weit fortgeschrittenen Ausbau. 

Gameplay

Am generellen Gameplay hat sich nur wenig geändert, angefangen wird immer noch mit dem Bau eines Kontors auf einer beliebigen Insel. Danach werden die ersten Produktionsstätten errichtet, um Baumaterial und Nahrung zu erhalten. Sobald die Produktion läuft, wird die erste Siedlung aufgebaut, bis hier ist alles noch recht normal, aber mit der steigenden Bevölkerungsdichte, kommt das verlangen nach zusätzlichen Gütern. Spätestens beim Aufbau der neuen Produktion kommt der Warnhinweis, dass nicht genügend Strom vorhanden ist. Hier muss natürlich erstmal Abhilfe geschaffen werden, ohne Strom geht halt gar nichts in der Zukunft. Sobald dann alles läuft, steigt das erste Haus in die nächste Stufe auf und es werden neue Güterkreisläufe freigeschaltet. Spätestens beim Aufbau der nächsten Produktionsabläufe gibt es dann ein weiteres Problem, die Ökobilanz. Mit der Ökobilanz wird angezeigt, inwieweit die Natur schaden durch unsere Produktionsstätten nimmt, eine negative Bilanz schlägt generell auf die Produktionsquote von Farmen und bei den Eco’s auch auf die Zufriedenheit der Einwohner. An einem gewissen Punkt im Endlosspiel wird dem Spieler die Technologie der Tech’s zur Verfügung gestellt, dies bedeutet, daß der Spieler ab nun Unterwasser ein Kontor eröffnen kann und dort Rohstoffe gewinnen bzw. Produktionszyklen aufbauen kann. Darüberhinaus kann der Spieler im späteren Spielverlauf auch Flugeinheiten bauen, so daß alle drei möglichen Ebenen (Unterwasser, Oberfläche und Himmel) für Fahrzeuge benutzt werden können. 

Natürlich darf beim Thema Gameplay nicht die Erwähnung der Arche fehlen, eine schwimmende Basis, auf der Gegenstände gelagert werden können, Nachschub gegen Credit geordert werden kann oder ein weiteres Kommandoschiff.

Kampagne

Anno 2070 kommt mit einer dreiteiligen Kampagne daher, wobei jeder Teil der Kampagne drei Missionen enthält. Die Story der Kampagne wird mit Videosequenzen eingeleitet und während der einzelnen Missionen weiterbegleitet. Die Story beginnt auf der Seite der Tycoon’s und unser Verbindungsoffizier ist ein schnittiger Geschäftsmann, der auf die Einhaltung seiner Planung pocht, egal welche Einwände von Wissenschaftler. Schliesslich kommt es zur Katastrophe und es muss gegengesteuert werden. Das Problem zieht sich über den ersten Teil der Kampagne, an derem Ende der Spieler mit seiner Arche und und der Arche der Techs verschwindet um diesen zu helfen. Im abschliessenden Teil der Kampagne arbeite der Spieler dann für die Eco’s.

Limited Edition

Im folgenden zeigen wir euch ein paar Bilder zur Limited Edition. Unglücklicherweise habe ich es bisher nicht geschafft das Solarspielzeug zum Laufen zubringen. 🙁 å

Fazit

Anno 2070 ist Related Designs gut gelungen, die Portierung in die Zukunft ist eine erfrischende Abwechslung gegenüber dem Rest der Anno-Reihe. Schnell ist man im Spiel angekommen und fängt fleissig zu bauen an. Das einzige gewöhnungsbedürftige ist der Überwachen der Stromerzeugung und der Öko-bilanz, aber das tut dem Spielspass keinen Abbruch. Die Grafik ist sehr ordentlich und fügt sich ins Gesamt-bild des Spiels gut ein und macht aus dem gesamten Spiel eine runde Angelegenheit. Selbst nach dem Durchspielen der Kampagne und etlichen Stunden in einem Endlosspiel macht es immer noch Spass weiterzuspielen.

Publisher: Ubisoft

Entwickler: Related Designs

Funfaktor: 7/10

Minimale Systemanforderungen:

Betriebssystem: Windows 7, Vista, XP
Prozessor: Intel Pentium DualCore 2 GHz oder vergleichbar
Arbeitsspeicher: 2 GB
Grafikkarte: DirectX® 9.0c kompatibel, Pixel-Shader 3.0 mit 512 MB RAM oder vergleichbar DIRECT X®: DirectX® 9.0c (auf der DVD enthalten)
DVD-Laufwerk: Nur für die Installation
Soundkarte: DirectX 9.0c kompatibel
Festplattenspeicher: 5 GB
Peripherie: Maus, Tastatur

Hinweis: Dieser Artikel wurde von mir damals für die Seite roundaboutgames.de geschrieben und wird hier nun wieder online zur Verfügung gestellt.

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IMHO = in my humble opinion, meiner bescheidenen Meinung nach

Diese Top 10-Liste entspringt meiner persönlichen Meinung und Erfahrungen, sie basiert nicht auf fachlichen/objektiven Bewertungspunkten

  1. Dune 2 – Der Kampf um Arrakis (1992)
    Der Urvater der Echtzeitstrategiespiele mit dem Storyhintergrumd eines großen Science-Fiction Klassikers.Mit diesem Spiel hat Westwood ein Spielegenre geschaffen, welches später zu einem der Eckpfeiler des Esports wurde.
    Heute kostenlos im Internet spielbar – Link
  2. StarCraft 2 (2010-2015)
    Grandiose Fortsetzung aus dem Hause Blizzard. Erzählt in drei Akten eine epische Science-Fiction-Geschichte. Tolle und schnelle Echtzeitaction. Seit dem Release des ersten Teils Wings of Liberty sind über fünfzehn Jahre vergangen und es ist immer noch ein sehr beliebter Esports-Titel.
  3. Command and Conquer – Der Tiberiumkonflikt (1995)
    Der inoffizielle Nachfolger von Dune 2. Hier haben die Westwood Studios damals ein stimmiges Produkt aus Strategiespiel, tollem Soundtrack, geilen Zwischensequenzen und super Geschichte veröffentlicht, welches für die damalige Zeit den Maßstab für das Genre der Echtzeitstrategiespiele gesetzt hat.
  4. Warhammer 40k: Dawn of War (2004)
    Mein erster Kontakt mit dem Warhammer 40k-Universum und was für einer. Solide Echtzeitstrategie mit coolen Fraktionen, die durch die Add-Ons immer mehr wurden. Das erste Echtzeitstrategiespiel, dass ich auf einer LAN-Party gespielt habe. Zu der Zeit haben wir im Freundeskreis einmal pro Halbjahr so eine Party in der Garage eines Freundes abgehalten. Leider haben die beiden Nachfolger nicht den gleichen Spaß bereitet.
  5. Age of Empires (1997)
    Hob sich damals von den Platzhirschen Command & Conquer sowie WarCraft ab, weil der Spieler in das „historische“ Altertum versetzt wurde und sich dort in jeder Runde durch vier Epochen spielte, sofern die Partie nicht vorzeitig beendet wurde. Zur damaligen Zeit hatte ich mit diesem Spiel meine ersten Erfahrung mit Netzwerken und Multiplayer gesammelt. So wurde regelmäßig ein LAN-Kabel vom Nachbarn zu mir ins Zimmer durch die Fenster verlegt, damit wir gegeneinander spielen konnten.
  6. Empire Earth (2001)
    Bedient sich der Elemente von Age of Empires und lässt deine Nation durch die Epochen bis ins Digitale Zeitalter bzw. Nano Zeitalter mit der Erweiterung Zeitalter der Eroberung. Eine Partie konnte locker die Spielzeit einer guten Civilization-Runde erreichen. Insgesamt ein solides Echtzeitstrategiespiel dessen Nachfolger nicht an das erste Spiel herankommen konnten.
  7. Warcraft 3 (2002)
    Meines Erachtens das beste RTS von Blizzard im WarCraft-Universum. Mit einem hervorragendem Add-On. Es erzählt eine spannende Geschichte und hat damals viel Spaß bereitet. 
  8. Command & Conquer – Alarmstufe Rot (1996)
    Gleiche Mechanik und somit ähnlicher Spaß mit einer neuen Geschichte. Alarmstufe Rot hat damals den Spieler in eine alternative Zeitlinie versetzt, in der es das dritte Reich niemals gab.
  9. Halo Wars (2009)
    Das erste Echtzeitstrategiespiele, welches ich auf einer Konsole gespielt habe. Die Steuerung hat mich positiv überrascht. Und die Story im Halo-Universum überzeugte ebenfalls.
  10. StarCraft (1998)
    Ich habe das Spiel erst circa fünf Jahre nach Release in die Finger bekommen und mochte direkt das Setting und Gameplay. Habe es in meinem privaten Netzwerk damals öfter mit Freunden gespielt. Es ist die perfekte Abrundung für meine Top 10 der Echtzeitstrategiespiele.

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